Waldpädagogisches Zentrum Bottrop
Wir über uns:
Ziel des Waldpädagogischen Zentrums ist die Förderung des umweltbewußten Handelns.
Bei uns steht nicht die Wissensvermittlung, sondern das Naturerleben vor Ort im Vordergrund.
Die waldpädagogische Arbeit konzentriert sich in erster Linie auf Grundschulkinder. Alle 27 Grundschulen in Bottrop haben das Waldpädagogische Zentrum als außerschulischen Lernort in ihr Schulprogramm aufgenommen.
Unsere Ziele und unser Angebot:
- Erlebnisse und Erfahrungen in der Natur ermöglichen
- für Vorgänge und Zusammenhänge in der Natur sensibilisieren.
- die subjektive Wertschätzung der Natur fördern das Eingebundensein des Menschen
in die natürlichen Abläufe- Einsicht bekommen für die Berechtigung des Menschen zur nachhaltigen Nutzung der Natur:
hier: Nutzung durch den Förster, dem Imker, den Jäger, den Erholungssuchenden- Informationen über Bäume und ihre Lebensbedingungen, den Lebensraum Baum und den Lebensraum Wald vermitteln.
Arbeitskonzept des Waldpädagogischen Zentrums des KV Bottrop der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald
Ziel des Waldpädagogischen Zentrums ist die Förderung umweltbewußten Handelns. Das Wissen um die Notwendigkeit einer ökologisch intakten Umwelt reicht nicht aus, wenn daraus nicht eine subjektive Betroffenheit resultiert.
Ziel ist es also, Interesse an der Natur als wesentlichen Bestandteil des eigenen Lebens und notwendiger Bestandteil für das eigene Wohlbefinden lustvoll, mit allen Sinnnen erfahrbar zu machen und damit langfristig zu umweltbewußtem Handeln zu motivieren..
Bei der umweltpädagogischen Arbeit steht aus diesem Grunde nicht die Wissensvermittlung sondern das Naturerleben vor Ort im Vordergrung.
Der Zugang zur Natur soll primär durch Sinnesersatz, Körpererfahrung und Spiel eröffnet werden.
Da zu umweltbewußten Handeln neben Bereitschaft zum Schutze der Natur auch das Wissen um Fakten und Zusammenhänge gehört, hat Informationsvermittlung durchaus ihren Stellenwert.
Die Inhalte sollen immer auf konkret Erfahrbares bezogen sein.
Ausgehend von diesen Überlegungen ergeben ...
... sich folgende Ziele:
- Erlebnisse und Erfahrungen in der Natur ermöglichen
- für Vorgänge und Zusammenhänge in der Natur sensibilisieren
- die subjektive Wertschätzung der Natur fördern,
- das Eingebundensein des Menschen in die natürlichen Abläufe erlebbar machen,
- Einsicht bekommen für die Berechtigung des Menschen zur nachhaltigen Nutzung der Natur;
hier: Nutzung durch den Förster, dem Imker, den Jäger, den Erholungssuchenden- Informationen über Bäume und ihre Lebensbedingungen, den Lebensraum Baum und den Lebensraum Wald vermitteln.
Die waldpädagogische Arbeit konzentriert sich in erster Linie auf Grundschulkinder
- Ihre Verhaltensstrukturen sind noch nicht so gefestigt.
- Kinder benötigen Erfahrungsräume in der Natur zur eigenen Entwicklung, da ihre Lebens- und Erlebnisräume immer mehr reduziert werden.
- Ihre Wahrnehmungssysteme entwickeln sich noch. Es ist daher besser möglich, diese zu beeinflussen.
- Es ist wichtig, dass Kinder einen unmittelbaren Kontakt zur Natur herstellen können, um verantwortungsvollen Umgang mit ihr zu lernen.
- Über Kinder werden auch die Eltern angesprochen und beeinflußt.
Schülergruppe im WPZ
Alle 27 Bottroper Grundschulen sind mit eintelnen Klassen in der Arbeit am WPZ fest eingebunden
Personell wird die Betreuung durch drei GrundschullehrerInnen als Waldpädagogen, die vom Schulamt für die Stadt Bottrop stundenweise freigestellt wurden und einigen freiwilligen bzw. ehrenamtlichen Helfern des Kreisverbandes durchgeführt.Pädagogische Ziele
Um die pädagogischen Ziele zu realisieren, wird entsprechend der Grundschuljahre in vier Stufen vorgegangen:
1. Stufe
Sensibilisierung für das Kennenlernen des Lebensraumes Wald. Die Erstkläßler nehmen die kleinen Bäumchen ( einjährige Sämlinge) in ihre Hände, begreifen Wurzel, Stamm und Krone, planzen diese an einem Pflanztisch in ihre Container und bringen sie dann im Pflanzgarten in die Erde.
Auf dem akustischen Lehrpfad gewinnen sie erste Eindrücke von Geräuschen des Waldes.2. Stufe
Die Schüler erleben das Heranwachsen ihrer Bäumchen durch Messen, Zählen der Ästchen, Zweige und Blätter usw. Spielerisch erleben die Schüler den Aufbau, die Lebensweise und den Lebensraum eines ausgewachsenen Baumes und durch eigenes Forschen den Lebensraum Waldboden.3. Stufe
Bei einem Waldspaziergang wird spielerisch Wissen über den Lebensraum Wald vermittelt:
- der Waldboden als Wasserspeicher
- das Blätterdach als Schattenspender, Sauerstofflieferant und Staubfilter
- die forstliche und jagdliche Nutzung des Waldes
4. Stufe
Die Schüler haben während der Grundschulzeit das Wachsen ihrer Bäume miterlebt und pflanzen sie nun an ihren endgültigen Standort.In allen Jahrgangsstufen erleben Schüler Wald durch den optischen, den akustischen Lehrpfad, den Tastlehrpfad, den Baumlehrpfad, die Lehrpfade über forstliche Nutzung, über jagdliche Nutzung und die Waldnutzung durch den Imker. Seit Mitte des Jahres besitzt das WPZ eine Imkeranlage mit eigenen Schutzgarten und einem Imkergarten.
Zur Verfestigung und Vertiefung des Erlebten bearbeiten die Schüler in der Schule ihre Baumakte.
Kontakt:
Vorsitzender:
Heinz Tenhumberg
Tel.: 02045 - 3892Geschäftsführer:
Frank M. Rubow
Tel.: 02045 - 3749Pädagogischer Leiter:
Peter Pawliczek
Tel.: 02045 - 2215